Ein Hospiz- und Palliativzentrum für Lübeck

Die Vorwerker Diakonie gGmbH, die Palliativnetz Travebogen gGmbH, die Lübecker Hospizbewegung e.V. und Die Muschel e.V. wollen gemeinsam den Bau eines Hospiz- und Palliativzentrums in Lübeck realisieren. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen der vier Kooperationspartner am Mittwoch einen sogenannten „Letter of Intent“ unterzeichnet. Mit dieser Absichtserklärung halten die beteiligten Partner fest, in welchem Rahmen sie an der Umsetzung dieses Leuchtturmprojektes mitwirken.

 

„Das Hospiz- und Palliativzentrum soll einen besonderen Platz im Leben in der Hansestadt und der Region einnehmen. So wie die Menschen, die wir betreuen und begleiten auch einen besonderen Platz in unserer Gesellschaft haben sollten“, sagt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Unter anderem sollen in dem Zentrum auch ein Tageshospiz und eine Akademie untergebracht werden. Ein in Deutschland einmaliges Projekt.
Alle Kooperationspartner sind aktuell bereits in der Hospiz- und Palliativarbeit involviert, stoßen aber durch die wachsende Zahl der hilfsbedürftigen Menschen sowie der steigenden Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihre baulich-räumliche Grenzen. Um die vorhandenen Ressourcen künftig besser nutzen zu können, sollen in dem Zentrum alle vier Netzwerkpartner unter einem Dach arbeiten.
Bis es soweit ist, verteilen sich die Rollen bei dem Projekt wie folgt: Die Vorwerker Diakonie gGmbH strebt den Bau und den Betrieb eines stationären Hospiz für mindestens zwölf Patienten an. Die Palliativnetz Travebogen gGmbH zeichnet sich für Bau und Betrieb eines Palliativzentrums mit Tageshospiz, Beratungsambulanz, ambulantem Pflegedienst, SAPV-Teams und Akademie verantwortlich. Die Lübecker Hospizbewegung e.V. soll in Zukunft den Betrieb einer Geschäftsstelle für die Koordination von Ehrenamt sowie Ausbildung und Schulung leiten. Die Muschel e.V. soll den Betrieb einer Begegnungsstätte im ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienst sicherstellen.
Die Vorwerker Diakonie und das Palliativnetz Travebogen treten dabei als Bauherren für ihre jeweiligen Bereiche auf und sind für Baufinanzierung, Umsetzung und Ausführung verantwortlich. Es besteht dabei Einigkeit, an einem gemeinsamen Standort mit einer einheitlichen Architektur das Vorhaben umzusetzen. Die Lübecker Hospizbewegung und Die Muschel werden künftig Mieter in den von ihnen genutzten Räumen im Hospiz- Palliativzentrum.
Als nächster Schritt soll nun ein geeignetes Grundstück für das Zentrum gefunden werden.

 

   

Aktuelles

HL Live berichtet über unsere Aktion "Ein Haus für Lübeck"

Ein Haus für Lübeck: 150 Holzhäuser übergeben

Pünktlich zum Beginn der Kampagne "Ein Haus für Lübeck" wurden sie übergeben: 150 Holzhäuser, jedes 15 Zentimeter hoch, mit einem Schlitz im Dach und einem Boden zum Rausschrauben. Nach anfänglicher Skepsis angesichts der vorgegebenen Form wurde getüftelt, gesägt und probiert und dann war klar: es funktioniert.

Kompletter Artikel unter: 

https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=134508

 

Wir suchen Dipl. Sozialarbeiter m/w in unserer Region Nord

Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Teilzeit 20 Stunden / Vollzeit

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Palliative Care Fachkraft in Bad Oldesloe / Stormarn gesucht

Jetzt werde ich Palliative Care Fachkraft in Bad Oldesloe / Stormarn und wechsle zum Travebogen!

Was brauche ich dafür?
Sie brauchen ein Examen als Pflegefachperson.

Wenn ich die Weiterbildung noch nicht habe, was dann?
Kein Problem. Die persönliche Bereitschaft zur Weiterbildung reicht uns aus. Wir bilden Sie in
unserer Akademie in Palliative-Care weiter, und das für Sie kostenfrei.
 

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HanseTalk im Hansemuseum zu Sterben und Tod am 14.11.2019

 https://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/HanseTalk-Im-Luebecker-Hansemuseum-diskutieren-Experten-ueber-Sterben-und-Tod

 

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10 Jahre Travebogen: Geburtstag mit Projekt-Startschuss

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Rund 200 Gäste, darunter zahlreiche aus Politik, Wirtschaft und Kultur, haben am Abend des 30.10.2019 den 10. Geburtstag des Palliativnetz Travebogen im Ostchor des Lübecker Doms gefeiert. Gleichzeitig gab Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell den Kampagnen Startschuss für „Ein Haus für Lübeck“, ein bundesweites Modellprojekt eines Hospiz- und Palliativzentrums.

In druckfrischen Broschüren konnten sich die Gäste über das gemeinsame Vorhaben von Travebogen, Vorwerker Diakonie, Lübecker Hospizbewegung und dem Kinderhospizverein „Die Muschel" informieren. Ein 9000 Quadratmeter großes Grundstück an der Schlutuper Straße wurde bereits gekauft. Ziel der Kampagne ist unter anderem, einen Teil des geplanten Zentrums mit Spenden zu finanzieren.

„Wir sind ein Netz, das auffängt, das trägt“, betonte Schell in seiner Eröffnungsrede und hob dabei die Leistung der vielen Travebogen-Mitarbeiter in den vergangenen zehn Jahren hervor: „Nur durch euch stehen wir jetzt da, wo wir sind.“ Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer lobte in ihrem Grußwort die Arbeit des Palliativnetz: „Ich möchte ihre Arbeit in Lübeck nicht missen!“ Gleichzeitig stellte sie klar, dass die Stadtgesellschaft hinten dem Projekt des geplanten Hospiz- und Palliativzentrums stehe. Und auch die Präsidentin der Universität Lübeck, Gabriele Gillessen-Kaesbach, betonte, dass die Uni als Travebogen-Kooperationspartner die Kampagne „von ganzem Herzen unterstützt“.