Pressemitteilung, 15.03.2019

Angstfreies Sterben in den eigenen vier Wänden

Zu Hause sterben. In vertrauter Umgebung. Glaubt man den jüngsten Statistiken, will das mehr als jeder zweite Bundesbürger. Doch die Realität sieht anders aus. Genau umgekehrt. Über die Hälfte aller Menschen verstirbt im Krankenhaus. Hier setzt das Palliativnetz Travebogen an. Schwerstkranken Menschen ein angst- und schmerzfreies Sterben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Das ist das Ziel von dem Zusammenschluss aus Ärzten, Pflegediensten, ambulanten Hospizdiensten, stationären Einrichtungen und Ehrenamtlichen.

Am Sonnabend, 30. März, stellt der Travebogen sich und sein Team beim „Tag der offenen Pflege“ in Bad Oldesloe von 10 bis 16 Uhr vor. 

Am Sandkamp 2 gibt es Kaffee und Kuchen – und natürlich Gespräche und viele Informationen.
Die Angebote des Palliative Care Teams sind vielfältig und beinhalten Beratung, Information, Fort-und Weiterbildungsangebote sowie praktische Begleitung von Patienten im Rahmen der SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung).
„Wir versorgen Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen und die mit Symptomlasten, wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit und Erbrechen, Wundversorgung und vielem mehr einhergehen“, erklärt Heike Hartwig, Regionale Koordinatorin des Travebogen in Bad Oldesloe.
Die ausschließlich examinierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team haben dabei alle eine Zusatzausbildung für Palliative Care.

Vorgestellt wird an dem Tag beim Travebogen auch das Hospiz-Projekt. Die Einrichtung, die zurzeit in Bad Oldesloe gebaut wird, ist das erste Hospiz im Kreis Stormarn. Anfang 2020 sollen die ersten Gäste einziehen können.