Eine emotionale Aufgabe braucht eine gute und sichere Vorausbildung – und so konnte der Hospizverein Segeberg im Juli neuen Ehrenamtlern den Begleitprozess mit sterbenden Menschen beibringen.

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Bad Segeberg

 

Anfang Juli schlossen neun Teilnehmer den Vorbereitungskurs zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter erfolgreich ab. Über ein halbes Jahr lang traf sich die Gruppe je einmal im Monat und beschäftigte sich mit Themen rund um die Begleitung von sterbenden Menschen und deren Angehörigen.

Dabei ging es um Kommunikation, Sterbeprozesse, Bestattungen, Selbstfürsorge, Nähe und Distanz, Glaube und Spiritualität und weiteres. Durch praktische Übungen konnten die Teilnehmenden einerseits Wissen und Handlungskompetenzen erlagen – und andererseits auch viel über sich selbst erfahren. „Wer sterbende Menschen begleitet muss sich selbst gut kennen, da diese Prozesse uns immer auch persönlich betreffen“, sagt Koordinatorin Gina Krause.

Der Kurs wurde von Krause und Elke Hoffmann geleitet und unterstützt durch die Koordinatorin Kirsten Schroeder, Pastor Wolfram Glindmeier, Einrichtungsleitung Christina Weltermann, Palliativfachkraft und Travebogen-Koordinatorin Kerstin Mielke, Palliativmedizinier Christian Witte und Sozialpädagogin Silke Stocker.

Zum Kursabschluss sagte eine Teilnehmerin: „Ich lasse einen großen Teil Angst, sterbenden Menschen zu begegnen hier und nehme ganz viel für mich selbst mit. Ich bin berührt von dem Miteinander im Kurs.“

Der nächste Kurs wird voraussichtlich im Sommer 2020 stattfinden. Wer Interesse hat, sich dort zum Hospizbegleiter ausbilden zu lassen, kann sich jetzt schon auf eine Liste setzen lassen. Infos gibt es per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 045 51/963 19 45.

Der Hospizverein Segeberg begleitet sterbende Menschen und deren An- und Zugehörigen. Außerdem unterstützt er andere Institutionen wie Pflegeeinrichtungen und Schulen in Form von Beratung und kostenlosen Fortbildungen.

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Aktuelles

HL Live berichtet über unsere Aktion "Ein Haus für Lübeck"

Ein Haus für Lübeck: 150 Holzhäuser übergeben

Pünktlich zum Beginn der Kampagne "Ein Haus für Lübeck" wurden sie übergeben: 150 Holzhäuser, jedes 15 Zentimeter hoch, mit einem Schlitz im Dach und einem Boden zum Rausschrauben. Nach anfänglicher Skepsis angesichts der vorgegebenen Form wurde getüftelt, gesägt und probiert und dann war klar: es funktioniert.

Kompletter Artikel unter: 

https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=134508

 

Wir suchen Dipl. Sozialarbeiter m/w in unserer Region Nord

Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Teilzeit 20 Stunden / Vollzeit

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Palliative Care Fachkraft in Bad Oldesloe / Stormarn gesucht

Jetzt werde ich Palliative Care Fachkraft in Bad Oldesloe / Stormarn und wechsle zum Travebogen!

Was brauche ich dafür?
Sie brauchen ein Examen als Pflegefachperson.

Wenn ich die Weiterbildung noch nicht habe, was dann?
Kein Problem. Die persönliche Bereitschaft zur Weiterbildung reicht uns aus. Wir bilden Sie in
unserer Akademie in Palliative-Care weiter, und das für Sie kostenfrei.
 

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HanseTalk im Hansemuseum zu Sterben und Tod am 14.11.2019

 https://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/HanseTalk-Im-Luebecker-Hansemuseum-diskutieren-Experten-ueber-Sterben-und-Tod

 

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10 Jahre Travebogen: Geburtstag mit Projekt-Startschuss

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Rund 200 Gäste, darunter zahlreiche aus Politik, Wirtschaft und Kultur, haben am Abend des 30.10.2019 den 10. Geburtstag des Palliativnetz Travebogen im Ostchor des Lübecker Doms gefeiert. Gleichzeitig gab Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell den Kampagnen Startschuss für „Ein Haus für Lübeck“, ein bundesweites Modellprojekt eines Hospiz- und Palliativzentrums.

In druckfrischen Broschüren konnten sich die Gäste über das gemeinsame Vorhaben von Travebogen, Vorwerker Diakonie, Lübecker Hospizbewegung und dem Kinderhospizverein „Die Muschel" informieren. Ein 9000 Quadratmeter großes Grundstück an der Schlutuper Straße wurde bereits gekauft. Ziel der Kampagne ist unter anderem, einen Teil des geplanten Zentrums mit Spenden zu finanzieren.

„Wir sind ein Netz, das auffängt, das trägt“, betonte Schell in seiner Eröffnungsrede und hob dabei die Leistung der vielen Travebogen-Mitarbeiter in den vergangenen zehn Jahren hervor: „Nur durch euch stehen wir jetzt da, wo wir sind.“ Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer lobte in ihrem Grußwort die Arbeit des Palliativnetz: „Ich möchte ihre Arbeit in Lübeck nicht missen!“ Gleichzeitig stellte sie klar, dass die Stadtgesellschaft hinten dem Projekt des geplanten Hospiz- und Palliativzentrums stehe. Und auch die Präsidentin der Universität Lübeck, Gabriele Gillessen-Kaesbach, betonte, dass die Uni als Travebogen-Kooperationspartner die Kampagne „von ganzem Herzen unterstützt“.