Death Cafe Erinnerung 

Das nächste Death Café findet im Jahr 2022 statt.

Jeden 3. Donnerstag im Monat veranstaltet das Palliativnetz Travebogen in Zusammenarbeit mit der Lübecker Hospizbewegung e.V.

von 16.00 - 17.30 Uhr im Tonfik, Große Burgstraße 46, 23552 Lübeck ein Death Café, um über Tod, Trauer und Abschied zu sprechen.

"Death Café“. Das Café des Todes. Es klingt wie die Übersetzung eines Hollywood-Thrillers. Und trotz des brachialen Namens soll sich keiner vor einem Besuch fürchten – ganz im Gegenteil nämlich, denn Lachen ist hier ausdrücklich erwünscht. Auch wenn es bei den Gesprächen in dem Café tatsächlich um und über den Tod geht.

Wie möchte ich sterben? Welche Rituale gehören zu einem guten Abschied? Braucht Abschied einen Ort? All das sind Fragen, über die es sich lohnt, gemeinsam zu sprechen, zu philosophieren, nachzudenken. Die Idee dahinter: Das Thema Tod und Trauer aus der meist verdrängten Ecke ins Leben zu holen und sich der eigenen Endlichkeit bewusst zu werden, um damit das Leben erfüllter zu gestalten.

Die Grundregeln sind dabei denkbar einfach: Das Café ist nicht kommerziell, es gibt immer Kaffee und Kuchen, die Treffen finden immer in einem geschützten und respektvollen Rahmen statt, es gibt keine bestimmte Vorgehensweise, Themen können vorgeschlagen werden, ansonsten wird über alles gesprochen, was die Teilnehmenden bewegt. Außerdem gibt es keine Hierarchien.

Gründer der Bewegung ist der Engländer Jon Underwood, der das Café-Modell nach Ideen des Schweizer Soziologe Bernard Crettaz entwickelte. 2011 fand das erste Death Café in Underwoods Haus in East London statt. Es wurde von seiner Mutter, der Psychotherapeutin Sue Barsky Reid, moderiert. Die beiden erstellten in der Folge einen Leitfaden zum Führen von Death Cafés, der nur ein Jahr später veröffentlich wurde. Aus England verbreitete sich die Idee von da an rasant weiter. Bereits 2012 fand die erste Veranstaltung in den USA statt.

Und warum das Ganze? „Wir haben festgestellt, dass es Menschen gibt, die gerne über den Tod sprechen möchten“, heißt es auf ihrer Homepage. „Und dass viele leidenschaftlich genug sind, um ihr eigenes Todescafé zu organisieren.“ Underwood starb überraschend 2017, seitdem führen seine Mutter und seine Schwester Jools Barsky die Idee fort. Mittlerweile soll es in 65 Ländern rund 8350 „Death Cafes“ oder „Café Mortel“ geben, davon 52 in Deutschland.

Und natürlich auch in Lübeck. Mit dem Death Café möchte das Palliativnetz Travebogen alle Neugierigen einladen, sich bei Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre über das Lebensende und alles Menschliche auszutauschen. Es handelt sich dabei um eine offene Gesprächsrunde, keine Trauerbegleitung und auch keine Selbsthilfegruppe. Die Gruppe trifft sich immer am dritten Donnerstag eines Monats.

Die Teilnahme an den Treffen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Kommen Sie vorbei - gerne auch spontan!

 

 

Aktuelles

Eis-Flatrate beschert Travebogen 350 Euro

Alloheim Senioren-Residenz spendet an den Travebogen

Das Palliativnetz Travebogen freut sich über eine Spende in Höhe von 350 Euro von der Alloheim Senioren-Residenz „Waldersee" in Lübeck. Einrichtungsleiterin Kirsten Schenck übergab die Spende Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell.

Das Geld kam bereits im September bei der sogenannten Eis-Flatrate in der Residenz zustande. Dabei konnte jeder Besucher für den einmaligen Betrag von 4,50 Euro einen Nachmittag lang so viel Eis essen, wie er wollte. Die Eis-Flatrate hat bei Alloheim eine jahrelange Tradition. Bundesweit wird sie im Sommer von allen Alloheim Senioren-Residenzen durchgeführt. Und der Erlös geht dabei stets an eine gute Sache.

In diesem Jahr profitierte der Travebogen davon. „Wir alle finden dieses Engagement mehr als großartig und möchten mit unserer Spende unseren Teil zur Unterstützung dieser Arbeit beitragen“, sagte Einrichtungsleiterin Schenk. Und Travebogen-Geschäftsführer Schellt freute sich: "Eine unglaublich kreative Idee, auf diesem Wege Projekte und Einrichtungen zu unterstützen. Wir freuen uns sehr über das Engament von Alloheim und bedanken uns sehr."

 

Danke an die Volksbank Lübeck

Stiftung Travebogen erhält großzügige Spende der Volksbank Lübeck

Die Stiftung Travebogen hat von der Volksbank Lübeck eine Spende in Höhe von 3.000 Euro erhalten.

Das Geld soll in die Unterstützung von jungen Menschen fließen. Kinder und Jugendliche werden wie Erwachsene mit Verlusten, Tod  und Sterben konfrontiert. Dafür ist es gut, wenn Verlust, Trauer und Tod nicht erst dann ein Thema in den Schulen werden, wenn ein Schüler, ein Elternteil oder ein Lehrer gestorben ist. Wichtig ist, schon vorher den jungen Menschen ein Signal zu geben, dass auch an der Schule über Trauer geredet wird und geredet werden darf. Zusätzlich ist es wichtig, Lehrende, Sozialarbeitende und Erziehende im Umgang mit der Trauer und dem Verlust zu unterstützen.

Die Spende geht adaher an die vom Travebogen begleiteten Projekte "JuKiTs" (Jugendliche und Kinder in Trauer stärken) und "Junge Menschen und die Endlichkeit".

„Wir wollen das Thema Tod, Sterben und Trauer in die junge Gesellschaft holen und sie dabei stärken und ihnen Berührungsängste nehmen. Wir bedanken uns bei der Volksbank Lübeck für dieses außerordentliche Engagement. Es zeigt, dass diese Region zusammenhält. Das Geld kommt einer tollen Sache zugute", ist Stiftungsvorstand Thomas Schell sicher.

 

Offener Brief an Dr. Heiner Garg

Mitglieder des Gesundheitsnetzwerk Covid-19 Lübeck beziehen Stellung zur neuen Corona-Bekämpfungsverordnung

In einem offenen Brief an den Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren in Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg, hat das Gesundheitsnetzwerk Covid-19 in der Hansestadt Lübeck zur aktuellen Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung Stellung genommen.

Hierin äußert sich das Gesundheitsnetzwerk kritisch zur mangelnden Einbindung der relevanten Berufsgruppen in den Prozess der Entwicklung neuer Landesverordnungen. Die Brisanz und Dringlichkeit der Problemfelder, mit denen sich Gesundheitsversorgung und Pflege auch weiterhin konfrontiert sehen, haben sich mit Erlass der neuen Verordnung und inmitten der aktuellen vierten Pandemie-Welle nochmals verstärkt.

Das Gesundheitsnetzwerk formuliert in seinem Schreiben auch konkrete Wünsche an den Minister, welche Rahmenbedingungen zukünftig gegeben sein sollten. Unterzeichnet wurde der Brief von über 65 Mitgliedern des Gesundheitsnetzwerks.

Den vollständigen Inhalt finden Sie unter: https://www.ethik-netzwerk.de/covid-19-pandemie

Auch die  Lübecker Nachrichten und die TAZ haben das Thema aufgegriffen und berichten in ihren aktuellen Ausgaben:

Lübecker Hospiz- und Palliativwoche war ein Erfolg

palliwoche erfolg 2021

Die 8. Lübecker Hospiz- und Palliativwoche hat in diesem Jahr rund 1000 Besucher angelockt. Bei der vom Palliativnetz Travebogen organisierte Aktionswoche drehten sich vom 2. bis zum 23. Oktober insgesamt 19 Veranstaltungen rund um das Thema Tod und Trauer.

„Es freut mich, dass wir auf diesem Weg auch wieder viele Menschen erreicht haben, mit denen wir bislang noch nicht in Kontakt standen, die sich so aber über die zahlreichen Möglichkeiten der Palliativversorgung rund um Lübeck informieren konnten“, sagt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Ziel der Aktionswoche ist es, den Menschen Berührungsängste zu nehmen und das Sterben zu enttabuisieren. Die Schirmherrschaft hatte Lübecks Stadtpräsident Klaus Puschaddel übernommen.

Besonders gut besucht war in diesem Jahr der Eröffnungsgottesdienst in St. Marien sowie der Tag der offenen Tür im Hospiz Rickers-Kock-Haus. Auch das interaktive öffentliche Kunstprojekt „Before I die“ am Drehbrückenplatz fand viel Anklang. Dutzende Lübecker formulierten mit Kreide auf der Wand ihre Wünsche und Hoffnungen.

Die neunte Auflage der Hospiz- und Palliativwoche soll am 8. Oktober 2022 beginnen.

 

Arzt m/w/d in Kaltenkirchen, Bad Segeberg und Bad Oldesloe gesucht

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Zur Mitarbeit in unseren palliative Care Teams suchen wir in Voll- oder Teilzeit,

zur Festanstellung oder Kooperation bzw. freiberuflicher Tätigkeit einen Arzt m/w/d

in unserer Versorgungsregionen Kaltenkirchen, Bad Segeberg und Bad Oldesloe

 

Wir bieten Ihnen: 

• Vergütung und Urlaub/Freistellung in Anlehnung an TV-Ärzte/VKA

• Verschiedene Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

• Kostenfreie Fort- und Weiterbildungsangebote

• Einen Dienstwagen, auch zur privaten Nutzung möglich 

• Betriebliche Altersvorsorge

• Regelmäßige Teambesprechung, Supervision und Fortbildung

• Qualitätssicherung durch regelmäßige Fallbesprechungen 

• Eine interessante, abwechslungsreiche und sinnstiftende Tätigkeit

• Ein angenehmes und wertschätzendes Arbeitsklima

• Eine kollegiale Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team

 

Ihre Aufgabe bei uns:

• Behandlung und Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörige

• Enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, Pflegediensten und weiteren sozialen Diensten

• Teilnahme am Bereitschaftsdienst sowie selbstständiges, eigenverantwortliches Arbeiten

 

Sie passen zu uns :

• Mit Facharztausbildung und Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. (in unserer Akademie können Sie die notwendige Zusatzqualifikation auch erwerben)

• Von Vorteil wären Erfahrungen in der (ambulanten) Palliativversorgung

• Sie besitzen den Führerschein Klasse B

 

Wenn Sie eine interessante und verantwortungsvolle Aufgabe mit Perspektive suchen und mit einer positiven Einstellung an der Verwirklichung unserer Ziele mitarbeiten wollen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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