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Pressemitteilung vom 26.03.2021

Das Lübecker Palliativnetz Travebogen bedauert das Abstimmungsergebnis zum Fortbestand der Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein. 91,77 Prozent der Mitglieder hatten in einer zweiwöchigen Abstimmung gegen den Erhalt der Einrichtung, die sich für die Belange der Pflegenden einsetzt, gestimmt. Jetzt muss der Landtag entscheiden, wie es mit der Pflegeberufekammer weitergeht.

"Die Pflegeberufekammer ist eine große Chance, den gesamten Berufsstand aufzuwerten. Jetzt scheint sie vertan. Die Kammer hat eine tolle und wichtige Arbeit geleistet", würdigt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Die Kammer wird aktuell aus Pflichtbeiträgen der Mitglieder, alle Pflegenden in Schleswig-Holstein, finanziert. Der Pflichtbeitrag von durchschnittlich 119 Euro im Jahr gilt als Hauptkritik an der Kammer. Der Travebogen hatte daher als Arbeitgeber bereits die Beiträge für alle seine Mitarbeitenden übernommen.

"Ich bin gespannt, wie die Gegner der Kammer die Vertretung der Pflege in Zukunft besser organisieren möchten", betont Schell.  Hier sei auch die Politik gefordert, Lösungen anzubieten. Denn ohne Pflegeberufekammer werde es umso schwieriger, die Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft in der Pflege zu bewältigen.

Hier das Ergebnis als pdf