Hospiz- und Palliativarbeit im Fokus:

Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit haben der scheidenden SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Baasch und seine potenzielle Nachfolgerin Sandra Odendahl, die bei der kommenden Landtagswahl für den Wahlkreis 33 in Lübeck aufgestellt ist, das Palliativnetz Travebogen besucht.

Ute Drefke vom Kinderhospizdienst Die Muschel berichtete dabei über Trauerarbeit mit Kindern und die Herausforderung, diese wichtige Aufgabe zu finanzieren. Hintergrund: derartige Projekte können aktuell quasi nur durch Spenden realisiert werden, da keine „Abrechnungsmöglichkeiten“ bestehen. Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell nutzte außerdem die Gelegenheit, um aktuelle Probleme in der Pflege anzusprechen, sowie das geplante „Ein Haus für Lübeck“, das erste Hospiz- und Palliativzentrum in Schleswig-Holstein, vorzustellen.

"Wir konnten uns sehr eindrucksvoll über die so wichtige Arbeit und die anstehenden Projekte des Travebogens informieren und austauschen", lobte Sandra Odendahl im Anschluss. Und zur Kinderhospizarbeit: "Diese so wertvolle Trauerarbeit finanziert sich ausschließlich über Spendengelder, was mich sehr sprachlos gemacht hat. Kinderschutz bedeutet auch Trauerarbeit, um ein gutes und sicheres Aufwachsen zu garantieren und diese muss finanziert werden! Hier ist die Familien- und die Jugendhilfe gefordert."

Beide Poltiker sagten zu, die Projekte des Travebogen weiter zu begleiten und zu unterstützen.

IMG 6155