Wie kann die Versorgung sterbender und schwerstkranker Menschen in Lübeck verbessert werden?!

Das ist die Ausgangsfrage, mit der sich der „Runde Tisch Palliativversorgung“ beschäftigt. Nach einer Corona-bedingten Pause will das Gremium im Oktober, passend zur Lübecker Hospiz- und Palliativwoche, wieder seine Arbeit aufnehmen. Ort und Datum werden noch bekannt gegeben.

Für die Neuorganisation fand aber bereits jetzt die symbolische Staffelübergabe statt: Dr. Anne Mareike Stoll vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) übergab die Verantwortung an den Geschäftsführer des Palliativnetz Travebogen Thomas Schell. „Ich freue mich, dass diese wichtige Runde wieder belebt wird“, betont Schell. Staffelbergabe Runder Tisch Palliativversorgung

Der Sozialausschuss der Lübecker Bürgerschaft hatte im Mai 2019 die Einrichtung eines Runden Tisches zur Palliativpflege in Lübeck beschlossen. Im Frühjahr 2020 nahm dieser seine Arbeit auf. Es ist ein Pilotprojekt in Schleswig-Holstein. Teilnehmer der Arbeitsgruppe sind unter anderem die Hansestadt Lübeck, Sana und UKSH, die Vorwerker Diakonie, die Vereine Lübecker Hospiz Bewegung, Die Muschel, der Travebogen und viele andere Akteure in der Palliativversorgung. Aufgebaut werden soll auf diesem Weg ein direkter Draht zur Lübecker Sozialpolitik, um konkrete Handlungsempfehlungen zu geben, wie die Situation der Hospiz- und Palliativmedizin in der Hansestadt in Zukunft verbessert werden kann.