Wir sind das Palliativnetz Travebogen                                                                                

Wir sind Ärzte, Pflegerinnen, Physiotherapeutinnen oder Sozialarbeiter. Wir arbeiten in Praxen, ambulanten Hospizdiensten oder stationären Einrichtungen, wir sind festangestellt oder helfen ehrenamtlich. Wir alle haben unsere Stärken, im Netz machen wir uns stärker. Für eine umfassende palliative Betreuung.

Wir begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen bis zu ihrem Tod. Wir sind für sie da, wenn sie Angst oder Schmerzen haben – und zwar bei ihnen zu Hause, in der vertrauten Umgebung. Ihre Lebensqualität und Selbstbestimmung sind uns das Wichtigste.

Der Tod ist ein Teil des Lebens. Wir möchten dem Sterben seinen Platz im Alltag der Menschen zurückgeben, den es einst innehatte. Wir wissen, dass das Leben endlich ist. Jede und jeder wird eines Tages gehen müssen. Das akzeptieren wir ­– aber kein Mensch sollte alleine und einsam sterben müssen.

Aktive Sterbehilfe lehnen wir ab.

Wir begrüßen Sie herzlich –

 

Thomas Schell Stiftung
Thomas Schell
Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender Stiftung Travebogen
Carola Neugebohren, Leitende Koordinatorin
Carola Neugebohren
Bereichsleitung Ost, Süd, West 
Kerstin Mielke, Leitende Koordinatorin
Kerstin Mielke
Bereichsleitung Nord

 

     

  

Aktuelles

Neuer Flächenlaser für den Travebogen

Spendengelder ermöglichen die Anschaffung eines zweiten Gerätes

Mit Hilfe von Spendengeldern in Höhe von 16.000 Euro konnte das Palliativnetz Travebogen die Anschaffung eines zweiten Flächenlasers für die Region Lübeck realisieren. Das erste Gerät wurde Ende des Jahres 2020­­ – ebenfalls durch Spenden finanziert – angeschafft und hat sich innerhalb von kurzer Zeit sehr bewährt. Bei der Low-Level-Lasertherapie handelt es sich um eine ergänzende Heilmethode, bei der moderne Technik angewandt wird, um beispielsweise die Wundheilung zu fördern.

„Wir freuen uns über die Anschaffung des zweiten Flächenlasers, da sich die Low-Level-Lasertherapie in unserer Versorgung etabliert hat, unter anderem als eine ergänzende und schmerzfreie Methode zur Wundbehandlung“, betont Pflegedienstleiter Denny Roedszus.

Der Travebogen bedankt sich von Herzen bei allen SpenderInnen, die mit Ihrer Unterstützung eine solch wichtige und für die PatientInnen entlastende Therapie möglich machen.

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(Andrea Grußendorf und Denny Roedszus vom Travebogen mit dem neuen mobilen Lasergerät)

 

Travebogen im Vorstand des HPVSH e.V.

Der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein e.V. (HPVSH) hat einen neuen Vorstand

Der HPVSH e.V. wählte im Rahmen seiner letzten Mitgliederversammlung im Juni 2022 einen neuen Vorstand. Neben der Wiederwahl des geschäftsführenden Vorstands um Prof. Dr. Roland Repp wurden auch neue Beisitzer:innen in das Gremium gewählt.

Wir freuen uns sehr, dass Carola Neugebohren (ganz rechts im Bild) vom Travebogen nun eine dieser Positionen besetzen wird, gratulieren herzlich zur erfolgreichen Wahl und wünschen alten wie neuen Vorstandsmitgliedern ein gutes Gelingen in den kommenden Jahren.

Vorstand HPVSH 2022

(Foto: HPVSH)

 

Staffelübergabe beim Runden Tisch Palliativversorgung

Wie kann die Versorgung sterbender und schwerstkranker Menschen in Lübeck verbessert werden?!

Das ist die Ausgangsfrage, mit der sich der „Runde Tisch Palliativversorgung“ beschäftigt. Nach einer Corona-bedingten Pause will das Gremium im Oktober, passend zur Lübecker Hospiz- und Palliativwoche, wieder seine Arbeit aufnehmen. Ort und Datum werden noch bekannt gegeben.

Für die Neuorganisation fand aber bereits jetzt die symbolische Staffelübergabe statt: Dr. Anne Mareike Stoll vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) übergab die Verantwortung an den Geschäftsführer des Palliativnetz Travebogen Thomas Schell. „Ich freue mich, dass diese wichtige Runde wieder belebt wird“, betont Schell. Staffelbergabe Runder Tisch Palliativversorgung

Der Sozialausschuss der Lübecker Bürgerschaft hatte im Mai 2019 die Einrichtung eines Runden Tisches zur Palliativpflege in Lübeck beschlossen. Im Frühjahr 2020 nahm dieser seine Arbeit auf. Es ist ein Pilotprojekt in Schleswig-Holstein. Teilnehmer der Arbeitsgruppe sind unter anderem die Hansestadt Lübeck, Sana und UKSH, die Vorwerker Diakonie, die Vereine Lübecker Hospiz Bewegung, Die Muschel, der Travebogen und viele andere Akteure in der Palliativversorgung. Aufgebaut werden soll auf diesem Weg ein direkter Draht zur Lübecker Sozialpolitik, um konkrete Handlungsempfehlungen zu geben, wie die Situation der Hospiz- und Palliativmedizin in der Hansestadt in Zukunft verbessert werden kann.

Herzkissen-Spende für das Palliativnetz Travebogen

Mit Liebe genäht und von Herzen verschenkt!

Mit Herz und Seele hat der Frauenkreis der Adventgemeinde Lübeck Herzen von Herzen bei mehreren Zusammenkünften auch unter den erschwerten Corona-Bedingungen zahlreiche farbenfrohe Herzkissen genäht und jetzt an das Palliativnetz Travebogen übergeben.

Bild1 Herzkissen

Die Herzkissen vermögen Großes bewirken! Sie haben eine schmerzlindernde Wirkung, erleichtern das Liegen und schützen vor versehentlichen Stößen. Zudem sind Sie wundervoller Seelentröster. Neben den Herzkissen hatten die kreativen Damen der Adventgemeinde Lübeck auch neue Ideen im Gepäck: Kleinere Portkissen in Herzform und eine liebevoll gehäkelte Krake, die den Betroffenen durch das Fingerspiel mit den Tentakeln als Beruhigung dienen und so zur inneren Balance beitragen kann.

„Die Herzkissen sind für viele unserer Patientinnen und Patienten ausgesprochen hilfreich und einfach ein wunderbares Geschenk“, betonte Travebogen Geschäftsführer Thomas Schell. „Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung und die kreativen Ideen des Frauenkreises Herzen von Herzen der Adventgemeinde Lübeck.“

Bild2 Herzkissen

 

Travebogen und DRK-Schwesternschaft kooperieren

Auf gute Zusammenarbeit:

Das Lübecker Palliativnetzwerk Travebogen hat mit der DRK-Schwesternschaft der Hansestadt einen neuen Koperationspartner gefunden. Mit Wirkung zum 1. März übernahm die Schwesternschaft unter der Leitung von Martina Egen Aufgaben der spezialisierten ambulanten Palliative Versorgung (SAPV) insbesondere im Norden Lübecks. "Ich freue mich auf gutes Teamwork mit der DRK-Schwesternschaft und bin mir sicher, dass wir auf diesem Wege die palliative Versorgung der Patienten in Lübeck weiter verbessern werden", betont Travebogen Geschäftsführer.

Die Lübecker DRK-Schwesternschaft ist eine von bundesweit 31 Schwesternschaften, die zusammen 21.000 Mitglieder haben. In der Hansestadt bietet sie bereits ein breites Pflegeangebot an, unter anderem betreibt die Schwesternschaft das Geriatriezentrum auf Marli. Der Travebogen betreut in den Regionen Lübeck, Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Kaltenkirchen jährlich mehr als 1400 schwerstkranke und sterbende Menschen.

DRK Schwesternschaft